Fehlende Features bei digitaler Routenplanung

Jetzt während des Saisonumschwunges ändert sich auch mein Training, und damit auch die Routen. Ich gehe weg vom Laufen auf den Trails (die ja kaum noch benutzbar sind) und orientiere mich mehr in Richtung Radfahren, was ganz andere Anforderungen an die Streckenplanung hat, und ich verbringe wieder viel Zeit am Schreibtisch, den Kaffeepot in der Hand und eine Karte auf dem Bildschirm vor mir.

Und dabei fällt mir auf, was für Features mir bei den gängigen Routenplanern noch fehlen. Auch wenn ich die Möglichkeit nicht ausschließen möchte, dass die Features existieren und ich sie nur nicht gefunden habe, der Fehler sitzt ja eben doch meistens zwischen Tastatur und Stuhl. Zur Erinnerung, ich nutze Strava, gpsies, komoot und naviki zum Erstellen der Routen (und ab und zu osm oder Google Maps).

Notizen und Markierungen

Oft sitzt man dann ja nicht alleine vor der Karte, sondern mit mehreren, gerade wenn es nicht um die eine kleine Trainingsfahrt geht, sondern um längere Touren (Beim Radfahren reden wir da von „Coffee-Rides“). Und während man dann über der Karte sinniert und diskutiert, würde ich gerne Notizen hinterlassen und Abschnitte markieren, ähnlich einem Bleistift auf einer Papier-Karte. So in der Art „Dieser Abschnitt is besonders schön“, oder „Hier ist immer viel Berufsverkehr“.

Im Gegensatz zu den Notizen mit Bleistift auf Papier würde ich diese Notizen aber gerne speichern und teilen, so dass über die Zeit das Wissen von meinen Freunden und mir über bestimmte Regionen gesammelt und abrufbar wird. Und dann würde ich sie gerne ein- und ausblenden können, und dem Algorithmus sagen, welche markierten Abschnitte ich gerne abfahren würde, und welche ich vermeiden möchte. Die Automatische Routenerstellung wie sie Naviki oder Komoot haben, sollen dann nur noch die Lücken füllen.

Mehr als eine Vorlage anzeigen

Ich würde gerne mehrere Fahrten die ich bereits absolviert habe, oder die ich bei gpsies (oder so) gefunden habe, in den Editor laden können, um dann diese Information nutzen zu können um eine neue Strecke zu planen. Sei es um schöne Abschnitte noch mal zu fahren, Eintönigkeit zu vermeiden oder einfach zu sehen wie ich Strecken gut kombinieren kann.

„Operationen“ auf Strecken

Das schließt sich direkt an den vorherigen Wunsch an. Wenn ich mehrere sich überschneidende Strecken geladen habe, würde ich gerne leicht und einfach mit wenigen Klicks auswählen können, welchen Abschnitt welcher Strecke ich fahren möchte, und welcher weg soll, so dass ich einfach zwei oder mehr Strecken kombinieren kann.

Alternativrouten anlegen

Bei allen Editoren habe ich nur eine Route, dich ich bearbeiten kann. Ich würde aber gerne Alternativen anlegen und mit abspeichern können, so dass ich mich erst kurz vor der Fahrt entscheiden muss, welche ich jetzt wähle. Optimal wäre da natürlich auch eine Integration in das Navi, so dass ich wirklich erst bei der Fahrt entscheiden muss. Anwendung könnte das zum Beispiel bei Baustellen finden. Ich weiß dass ein bestimmter Abschnitt gesperrt ist und plane eine Alternative, kann aber vor Ort noch mal überprüfen ob die Baustelle nicht vielleicht schon fertig und die Strecke wieder frei ist. Ähnliches gilt für Offroad-Strecken in der härteren Jahreszeit. Ich überprüfe ob eine Stelle passierbar ist, und wenn nicht habe ich schon eine Alternative parat.

Abschließend muss ich noch anmerken, dass all das auch „so“ möglich ist, mit mehreren geöffneten Karten in separaten Tabs oder Browserfenstern, mit viel hin- und her-geklicke und vielen separaten Strecken.  Das hier sind aber Features die ich vermisse damit es einfacher geht.

Habe ich noch was vergessen?

 

Kurz notiert: 5. Phoenixsee Halbmarathon

Montag wurde zum fünften mal der Phoenixsee Halbmarathon in Dortmund veranstaltet, das will ich hier auch noch einmal kurz erwähnen. Ich bin nicht für mich gelaufen, sondern habe so kurz nach dem Marathon einem Freund geholfen eine neue persöhnliche Bestzeit zu erreichen. Am Anschlag laufen wäre für mich wohl nicht drin gewesen.

Aber so war das ein wirklich schöner Lauf. Der Kollege konnte mit der Hilfe von mir und einem weiteren aus dem Team seine alte Bestzeit nahezu pulverisieren, auch wenn er uns zwischenzeitlich gehasst hat. Aber wir haben ihn da durchgenötigt und am Ende war er überglücklich.

Einen Wettkampf mal aus dieser Perspektive zu laufen war neu, aber sehr interessant. Ich konnte mal wirklich auf die guten Ratschläge hören, nicht zu schnell los zu laufen z.B., und konnte ohne den ganzen Druck einfach entspannt den Lauf genießen. Ich würde es wieder machen. Und ich freu mich natürlich auch sehr für den Kollegen.

Aber, so ganz locker war das natürlich auch nicht. Wir sind am Ende eine 1:37:nochwas gelaufen, das wäre auch für mich vor gar nicht all zu langer Zeit eine neue Bestzeit gewesen. Dass ich das jetzt so laufe zeigt mir auch dass das Training im Sommer mich wirklich ein großes Stück nach vorne gebracht hat, und dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

1. Vogelsberger Vulkan-Trail

So, das war er also, mein Saisonhöhepunkt. Lange habe ich drauf hin trainiert, die letzten 12 Wochen Trainingsplan waren ja nur das „finish„, und zack, ist es auch schon vorbei. Ich muss muss jetzt irgendwie überlegen wie es war, bin in Gedanken aber auch schon dabei zu überlegen was jetzt kommt. Doch dazu später mehr, ich versuche mich jetzt mal zusamen zu reißen und einen kleinen Rückblick des Racedays zu verfassen.

Beginnen muss ich ja eigentlich mit dem Trainingsplan, welchen ich wirklich sehr akribisch durchgezogen habe. Wie ich hier ja auch schon öfter erwähnt hatte war ich wirklich zufrieden mit dem Plan, ich hatte eigentlich die meiste Zeit Spaß und keine Verletzungs- oder Krankheitsbedingten Ausfälle. So im Groben und Ganzen kann ich nur sagen dass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe. Ich würde sogar fast sagen, dass viel mehr an Vorbereitung in dieser Zeit für mich und mein Leistungsniveau nicht drin gewesen ist. Mehr währe Übetraining gewesen.

Wegen der gar nicht so kurzen Anreise sind wir am Samstag dann schon um halb 8 gestartet, und waren dann rechtzeitig in Schotten dass wir uns noch in Ruhe orientieren konnten. Viel Zeit zum Abhängen war aber auch nicht mehr. Ich würde sagen: wir sind genau richtig angekommen. Die anderen beiden aus meinem Team sind den Halbmarathon gelaufen und hatten dann noch mehr Zeit, dafür durften sie aber sitzen während ich in der Zeit laufen musste.

Vor Ort lief alles ziemlich entspannt. Das ganze war eine sehr kleine Veranstaltung, und durch die versetzten Startzeiten war alles sehr übersichtlich. Einzig dass der Bustransfer zum Start Geld kostet könnte angekreidet werden. Aber da meine Begleiter mit zum Start gekommen sind haben wir kurzerhand das Auto genommen und sind selber gefahren. Für uns Mararathonläufer_innen (und später auch für den Halben) war der Start an der einer Verpfegungsstelle der Ultra-Strecke, und so konnten wir schon ein paar der Läufer_innen anfeuern während wir auf den Start gewartet haben. Um kurz vor 11 standen wir dann mit denn 30-40 Leuten da, und ziemlich pünktlich ging es dann auch recht unspektakulär einfach los.

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Ich bin von ganz hinten gestartet (was bei dem kleinen Starterfeld jetzt nicht so entscheidend ist), da mein wichtigstes Anliegen war auf gar keinen Fall, unter keinen Umständen, mich am Anfang direkt mitreißen zu lassen und zu überpacen. Ich kenne mich, ich lasse mich gerne Anstecken, und das galt es unbedingt zu vermeiden.

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Natürlich habe ich trotzdem erst mal ein paar überholt, habe mich dann aber in einem Grüppchen eingefunden welches ein ansprechendes Tempo gelaufen ist. Bei einem recht frühen Downhill-Part habe ich mich an die Spitze der Gruppe gesetzt (Downhill macht mir schon Spaß…) und war dann ganz verwundert als ich beim ersten Verpflegungspunkt nach etwa 10 km feststellen musste, dass ich die Gruppe weit hinter mir gelassen habe. Aber egal, ich hatte mein Tempo gefunden und bin von da an mehr oder weniger alleine gelaufen. An welcher Stelle im Feld ich mich bewegte konnte ich überhaupt nicht abschätzen, ich wusste vorne sind welche direkt am Start abgezogen, ich habe von ganz hinten ein paar überholt, aber das war auch mein ganzer Informationsstand. Wenn die Strecke mal ein bisschen gerade aus ging, was wirklich sehr selten der Fall war, habe ich vor mir mal wen gesehen, aber das war auch alles.

Aber die Strecke. Die war, das muss einfach gesagt werden, BOMBE. Da haben die vom TGV Schotten einfach mal ganze Arbeit geleistet. Natürlich gab es zwischendurch auch mal „Waldautobahn“, aber zu dem größten Teil waren es einfach richtig schöne gewundene Trails die man da ablaufen durfte. Toll. Sehr anspruchsvoll, aber toll. So wollte ich es.

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Natürlich gab es an der Strecke keine Zuschauer, nur ab und an mal Wanderer die an dem Tag da auch unterwegs waren, aber wenn wir Zuschauer gewollt hätten, hätten wir ja nach Berlin (oder Köln) fahren können. Wir wollten Strecke und Landschaft, und die haben wir geliefert bekommen.

Zwischendurch habe ich immer wieder Läufer_innen der Ultra Distanz passiert, was aber ganz gut war, die Streckenmarkierung war zwar „okay“, aber ab und an eine Versicherung dass man noch richtig ist war schon ganz hilfreich.

Irgendwo zwischen dem zweiten und dritten VP habe ich mich dann ein wenig verfranst, war da aber nicht der einzige und habe dann zusammen mit einem der Ultraläufer die Strecke gesucht, das hat bestimmt 4-5 Minuten gedauert. Als ich dann auf den nächsten (dritten) Verpflegungspunkt zulief merkte ich dass durch die Verzögerung wieder Marathonläufer hinter mir waren und aufholten. Ich habe mich aber nicht von meiner Strategie abbringen lassen, und trotzdem ganz in Ruhe was getrunken und ein wenig Obst mit Salz gegessen. Nicht so einer der Verfolger, er hat in Windeseile seinen Becher gefüllt und ist da nur so durchgerast, hat kaum angehalten und ist so an mir vorbei gezogen. Auf Nachfrage bei den Helferinnen habe ich erfahren, dass geschätzt so „um die 5“ Marathonis durch währen, ich war also in der Spitzengruppe (auch wenn man da nicht von Gruppe reden kann, wie sehr habe ich erst hinterher erfahren). Wow, damit hatte ich nicht gerechnet. So professionell wie die Läufer_innen am Start alle aussahen habe ich mich maximal im Mittelfeld gesehen. Aber ich war vorne, Gejagter und nicht Jäger. Gut, damit kann ich umgehen. Beflügelt von den neuen Informationen habe ich die Beine in die Hand genommen und konnte schnell sehen das meine Strategie wohl nicht verkehrt war. Den Läufer der am VP noch so schnell an mir vorbei gezogen ist, wir waren da mittlerweile bei km 32, hatte ich schon nach wenigen hundert Metern wieder eingeholt und auch schnell wieder weit hinter mir.

Ab dem gerade besprochenen VP ging die Strecke fast nur noch bergab, und kurze Zeit später ist auch die Halbmarathon-Strecke dazu gestoßen. Ich habe die Gelegenheit genutzt mich hinter einen der Läufer zu hängen. Ich war ein wenig überrascht dass es noch ging, immerhin hatte ich bald 35 km mit viel Steigung in den Beinen, aber eine Zeit lang konnte ich noch mithalten, bis ich ihn dann ziehen lassen musste.

Beim letzten VP, 5 km vor dem Ziel, hieß es dann es wären so 10 Marathonläufer_innen durch. Wie kann das denn sein? So weit ich das mitbekommen habe ist niemand an mir vorbei gezogen. Aber gut, es ist ja auch egal, ich konnte zu dem Zeitpunkt schon sagen dass der ganze Lauf einfach toll war. Wenn ich auf den letzten paar Kilometern nicht noch groß stürzen würde oder sonst was passiert würde ich sogar unter 4 Stunden bleiben, und damit wären eigentlich alle meine Ziele erreicht: Heile ankommen, viel Spaß haben, falls möglich unter 4 Stunden bleiben. Also noch mal die letzten Kräfte mobilisieren und ab ins Tal, das Ziel schon fast vor Augen.

Und dann, viel schneller als erwartet, kam auch schon die letzte Wiese und es ging ins Dorf, runter von den Trails und auf die Zielgerade. Vor mir niemand, hinter mir niemand und die „3“ auf der Uhr sicher vorne, da konnte ich mich auch nicht mehr zu einem Schlussspurt aufraffen, trotzdem hoffe ich eine ganz gute Figur gemacht zu haben während ich dann nach 3:54:39 das Ziel überquerte.  Und dank modernster Technik konnte ich direkt auf einem Bildschirm im Zielbereich die Platzierung überprüfen: 4ter gesamt, 2ter in der Altersklasse. Wahnsinn!

Mir war zwar klar dass ich einen für mich wirklich guten Lauf hatte, aber dass ich so weit vorne war, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Ich bin überglücklich und auch ein klein wenig Stolz.

Man kann aber nicht davon sprechen dass ich knapp am Treppchen vorbei gelaufen bin, der gesamt Dritte war gut 15 Minuten vor mir. Das wäre, für mich, an dem Tag, dieses Jahr, auf keinen Fall mehr drin gewesen. Ich kann mit gutem Gewissen sagen dass ich an dem Tag alles gegeben habe, mehr war nicht möglich, und das ist für mich das wichtigste. Ich habe genau das geliefert was ich zur Verfügung hatte, ich habe nicht überpaced, bin aber auch nicht zu langsam gelaufen, die Ernährungsstrategie hat funktioniert, ich hatte den ganzen Lauf über Spaß, habe mich nicht Stressen lassen und ich musste mich nicht quälen. Dass es dann noch mit einer ganz guten Platzierung belohnt wurde ist das Sahnehäubchen, mehr aber auch nicht. Auch wenn ich mich darüber natürlich tierisch freue.

Durch die versetzen Startzeiten musste ich dann nur wenige Minuten warten bis die Teamkollegen, die den Halbmarathon gelaufen sind, auch im Ziel waren, und wir konnten auf noch eine Altersklassenplazierung für das Team anstoßen.

Und dann begann das Warten.

Bis wir mit dem ersten refill der Energiereserven und dem Duschen durch waren war es fast halb 5, die Siegerehrung stand für 6 Uhr auf dem Programm, und da wir zwei Platzierungen hatten haben wir uns entschlossen das noch mit zu nehmen, trotz der langen Rückfahrt. Also haben wir uns in den Zielbereich gesetzt und den letzten Läufern und Läuferinnen die da noch eintrudelten zugejubelt. Die Läufer_innen der Ultradistanz waren da um die 9 Stunden unterwegs als sie eingetroffen sind. Das verdient noch mal einen extra großen Respekt.

Für mich und die andere Veganerin im Team gab es natürlich nichts wirklich was zu essen, und als wir dann um 6 Uhr alle in der Halle versammelt waren hingen uns die Mägen schon in den Kniekehlen. Und irgendjemand vom TGV Schotten hatte wohl die grandiose Idee, dass es doch total nett wäre noch ein Rahmenprogramm an zu bieten, und so saß da ein Raum voll mit Menschen die den ganzen Tag auf den Beinen waren und auf den Trail alles gegeben haben, und musste sich noch ein Unterhaltungsprogramm anschauen, bis es dann auf sieben Uhr zuging als die Siegerehrung endlich los ging.

Aber, das Programm was da geboten wurde war wirklich nett, keine Frage, das möchte ich gar nicht kritisieren, aber zu dem Zeitpunkt absolut unpassend. Wie gesagt, einige der Ultraläufer waren 9 Stunden unterwegs und mussten dann da sitzen. Wir wollten nach Hause, hatten Hunger, waren müde, und wenn wir gewusst hätten dass wir erst nach 7 los kommen wären wir nicht geblieben. Dieser Abschluss hat den Gesamteindruck des Tages leider ein wenig getrübt.

Trotzdem, wir waren uns auf der Rückfahrt einig was für ein toller Tag das war, dass es sich absolut gelohnt hat, wir alle waren mit unseren Leistungen zufrieden und der Termin für nächstes Jahr steht schon im Kalender.


Ich war dann so gegen halb 10 wieder in meinem Fuchsbau, und mein Magen war mittlerweile so leer dass mir richtig übel war und ich mir mit viel Überredung so gerade eben ein paar Scheiben leichtes Toastbrot rein zwängen konnte, um überhaupt etwas gegessen zu haben. Das war nicht gut!

Am nächsten Morgen dann die Überraschung: es ging mir gut! Keine Schmerzen in den Beinen, und nach einem ausgiebigen Frühstück fühlte ich mir natürlich immer noch ein wenig matt, aber nicht viel mehr als nach einem normalen harten Trainingstag. Auch am Tag danach war es mir ohne Probleme möglich Treppen hoch und runter zu gehen. Und da kommen dann doch die Zweifel: habe ich vielleicht doch nicht alles gegeben? Hätte ich mich mehr quälen sollen? Oder vielleicht doch den Ultra laufen?

Doch, ich habe für mich entschieden: nein, es war alles gut genau so wie es war. Alles richtig gemacht. Und mit diesem wohligen Gefühl freue ich mich jetzt auf die nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Wie genau es weiter geht, wie die nächsten Ziele aussehen, davon soll ein anderes mal berichtet werden. Aber da ich aktuell auch wieder öfter auf dem Rennrad sitze, braucht man ja nur 1 und 1 (und 1) zusammen zu zählen, um eine grobe Richtung erahnen zu können.

Trainingsrückblick August 2016

Der August war was das Training angeht mal wieder ein sehr spannender Monat. Der reine Umfang war ein wenig geringer als im Juli, ich bin sogar anderthalb Wochen gar nicht gelaufen, dafür waren es aber wieder sehr (sehr!) abwechslungsreich.

In den anderthalb Wochen komplett ohne Laufen war ich natürlich nicht untätig, sondern ich bin kurzerhand mit dem Rad ans Meer gefahren um am Strand ein Bier zu trinken. Und das tat wirklich gut, denn ich habe gerade in der Woche davor gespürt dass das intensive Lauftraining anfing an mir zu zehren und ich auch im Kopf müde wurde, da kam diese Pause gerade recht.

Aber damit nicht genug. Im Anschluss an die Tour bin ich mal eben in die Alpen gefahren und habe das auch als Trainingslager genutzt, da wäre ich ja schön blöde wenn ich das nicht getan habe. Aber anstatt einem festen Plan zu folgen bin ich einfach so ein paar mal frei Schnauze die Berge hoch und runter gelaufen. Insgesamt habe ich über 80 km mit 6.000 Höhenmetern in der Woche überwunden, davon 45km und 3.000 Höhenmeter laufend und den Rest wandernd.

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Als Abschluss bin ich dann recht kurzentschlossen bei dem Sengbachlauf für die 30km (~700HM) gestartet, und konnte das ganze in 2:25:45 als 13ter finishen (4.AK). Ein wirklich schöner Lauf, und mit dem Ergebnis bin ich auch mehr als zufrieden.

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Dieses Intermezzo im strukturierten Training, die Pause vom Laufen, aber besonders Intensiv auch das Laufen in den Bergen mit dem erfolgreichen Wettkampf zum Abschluss hat mir richtig gut getan und hat das Feuer und den Hunger, was ich fast befürchtet hatte ein wenig zu verlieren nach den kräftezehrenden Wochen davor, wieder voll entfacht. Ich würde sagen das Feuer brennt heißer als je zuvor.

Ich bin also mit großem Anlauf und viel Elan wieder voll ins Qualitätstraining eingestiegen, hab brav meine Intervalle und Tempoläufe absolviert, und habe dann eine Woche nach dem Sengbach 30k Laufe mal eben so, ganz aus Versehen, einen Ultra gefinished (auch wenn hier natürlich fairerweise darauf hingewiesen werden muss dass es kein Wettkampf war).

Also, spannender Monat, einiges ist passiert. Es liegt noch was vor mir, aber das Ende des aktuellen intensiven (Lauf-) Trainingsplans liegt schon in Sichtweite.

10. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertag Rund um Ennepetal

Letzten Sonntag fand der 10. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertag Rund um Ennepetal statt, und das muss ich mal eben aufarbeiten. Oder auch: aus versehen Marathon.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen so genannten Freundschaftslauf, es gibt also keine Wertung und es ist kein Wettrennen, sondern alle laufen in einer Gruppe einen Tag lang durch den Wald. Unterteilt ist die insgesamt 56 km lange Strecke in 5 Etappen, an deren Ende jeweils ein Verpflegungspunkt wartet. Außerdem gab es die Möglichkeit, mit einem Bustransfer vom Sportplatz in Ennepetel an dem sich das „Hauptquartier“ der Veranstaltung befand zu den einzelnen Etappenpunkten zu fahren, so dass man zu jeder Etappe ein- oder auch aussteigen konnte.

Durch diesen Modus konnten bei der Veranstaltung Läufer verschiedenster Leistungsniveaus miteinander Laufen. Die erfahrenen Ultra-Läufer die die komplette Distanz absolviert haben eben so wie die noch nicht so erfahrenen, die dann nur eine, zwei oder drei Etappen dabei waren. Und da es kein Wettkampf war sind alle gemütlich miteinander gelaufen und es wurde sehr viel gequatscht. So weit ich das mitbekommen habe war die Stimmung die ganze Zeit klasse, und ich muss den Organisatoren ein riesen Lob aussprechen, denn das hat wirklich alles top funktioniert. Eine wirklich tolle Veranstaltung, und ich werde nächstes Jahr mit Sicherheit wieder dabei sein.

Dieses Jahr habe ich erst ganz knapp vorher (letzten Mittwoch) erfahren dass das stattfindet, aber da ich eh 30km profiliert in meinem Trainingsplan stehen hatte passt diese Veranstaltung ja ausgezeichnet, immerhin ist das auch eine Landschaftslauf mit etwa 1500 Höhenmetern auf der gesamten Strecke, und sie führt fast komplett durch Wälder und hat auch einen gewissen Singletrailanteil. Drei Etappen und dann Schluss, das war der Plan

Da ich auch hin und wieder schlafen muss und die Verbindung mit dem ÖPNV am frühen Sonntag morgen von Dortmund nach Ennepetal eher bescheiden ist, habe ich dann kurzerhand doch erst mit der zweiten Etappe angefangen. Zusammen mit etwa 10 anderen Läuferinnen wurde ich dann pünktlich zum ersten Etappenpunkt gefahren, wo wir nur wenige Minuten warten mussten bis die Gruppe von bestimmt 150 Leuten in einer langen Linie den Feldweg entlang kam. Dort traf ich dann auch Christian und Patrick, über die ich von dem Lauf erfahren hatte.

Trotz der weit über 30°C und knallender Sonne lief es für mich ziemlich gut, und ich hatte von Anfang an Spaß bei dem Lauf. Die Strecke hat mir gut gefallen und ich habe mit vielen interessanten und netten Menschen gequatscht (über die sich jetzt schon wieder gefährliche Connections zu ergeben scheinen). Natürlich wurde ich auf meine Barfußschuhe angesprochen, aber es gab auch eine Gruppe (oder nennt man sowas „Crew“?) von Sandalenläufern, mit denen ich mich ausführlich austauschen konnte.

Die Verpflegung and den Etappenpunkten war wirklich 1a-spitzenklasse, aber besonders den außerplanmäßigen Verpflegungspunkt auf der dritten Etappe muss ich lobend hervor heben. Da haben Anwohner an der Strecke mit einem Gartenschlauch eine Dusche improvisiert und Wassereis und Melone verteilt. Ganz großes Kino! Leider hat sich die Gruppe am Ende der dritten Etappe (für mich die zweite) dann spürbar verkleinert. Viele Leute sind ausgestiegen weil sie es so geplant hatten, aber leider musste auch Christian abbrechen. Für mich stand noch eine Etappe auf dem Plan, aber seien wir mal ehrlich: glaubt irgendjemand ich hätte danach Schluss gemacht?

Am Ende der vierten Etappe, ich hatte mittlerweile auch meine 34km in den Beinen, waren es wohl noch 20 Leute die sich auf den Weg machten, viel von ihnen Mitglieder der Ennepetaler Sportfreunde und somit „alte Hasen“, aber mir ging es immer noch so gut dass ich natürlich noch weiter gelaufen bin.

Und was soll ich sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Das letzte Stück der Strecke war noch mal richtig toll (oder besser: gerade das letzte Stück war noch mal richtig toll), aber auch die Gruppe hat so wie sie war ziemlich gut funktioniert. Immerhin waren wir uns hinterher alle darüber einig dass die zusätzlichen Verpflegungspunkte nur zur Verweichlichung der Läufer beitragen 😉

Nach Sechseinhalb Stunden, etwa eine Stunde davon Pause an den VPs, in denen ich über 1.200 Höhenmeter auf einer gesamten Strecke von 43.5km überwunden habe, sind wir dann alle gemeinsam in einer Gruppe über die letzte Staumauer an der Heilenbecker Talsperre ins Ziel gelaufen.

Und wenn man es jetzt ganz genau nimmt könnte auffallen dass 43.5km ja mehr sind als ein Marathon, streng genommen bin ich gestern also aus versehen einen Ultra gelaufen.

Und so einen Ultra läuft man natürlich nicht, ohne auch was zu lernen:

  • Mein Setup funktioniert! Weder Kleidung noch Schuhe noch Rucksack noch Ernährung (Hauptsächlich Datteln, Äpfel und Bananen) haben irgendwo irgendwelche Probleme gemacht. Nix scheuert, nix juckt, keine Blasen und keine Magenprobleme.
  • Wenn ich nur langsam genug Laufe, genug Trinke, genug Esse und genug Schatten da ist, ist es für mich möglich auch länger als 40km bei der Hitze zu laufen.
  • So etwas ist prima um mich ein wenig zu bremsen. Ich tendiere dazu immer ein wenig zu flott zu starten (wer nicht?), aber durch die erfahreneren Ultra-Läufer die dafür gesorgt haben dass das Tempo die komplette Zeit über sehr ruhig war, war ich gezwungen das ganze auch ruhig zu gestalten. Anders hätte ich das wohl nicht so leicht geschafft.
  • Aber ich muss auch sagen: ich bin fit. Mein Trainingsplan scheint zu funktionieren, und am meisten wundert mich, dass ich am Tag danach ins Fitnesstudio gehen konnte, so als wäre nix gewesen. Am Tag nach einem Gerade-eben-so-Ultra. Auch wenn ich natürlich den Rest des Sonntages damit verbracht habe alles zu essen was irgendwie in Reichweite war.

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Der Emsradweg

So. Nach zwei (sportlich) sehr intensiven Wochen muss ich ja langsam mit dem Recap anfangen, denn Eindrücke wollen ja auch ausgerückt werden, und ich werde das Ganze chronologisch angehen. First things first. Und angefangen hat alles mit der Idee, dass so ein Bier am Strand ja eigentlich was ziemlich nettes ist, also habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin ans Meer gefahren.

So weit die Kurzfassung. Zwischen der Idee und dem Bier am Meer lagen natürlich mehrere Tage Planung, und die 400km Strecke fährt sich ja auch nicht von selber. Und es ging ja auch vor allem um die Fahrt, das Bier am Strand war mehr eine Ausrede um einen Grund für die Fahrt zu haben. Bevor ich aber von der Fahrt berichte will ich noch folgendes loswerden: wer im Detail wissen will wie so eine Fahrt so ist, der möge sich bitte selber auf den Weg machen!

Also, Bier am Strand war die Idee, und im Regal steht die Karte des Emsradweges eh schon viel zu lange unbenutzt. Ich hatte ja letztens schon eine mehrtägige Radtour gemacht, und ich brauchte von der intensiven Vorbereitung für den Vulkan-Marathon im September eh mal eine kleine Auszeit vom Laufen. Irgendwie hat sich alles von selber ergeben.

Ziemlich schnell stand fest dass ich die Distanz in drei Etappen überwinden wollte, und mit Blick auf die Verteilung der Campingplätze habe ich mich dazu entschlossen, das in 160, 130 und 110 Km Blöcke auf zu teilen. Das Ganze ist ein Kompromiss zwischen durchballern und auch noch ein wenig Zeit haben das ganze zu genießen, und das hat sich als ganz guter Plan heraus gestellt. Gerade am letzten Tag wollte ich möglichst früh in Norddeich ankommen, um eine möglichst frühe Fähre auf die Insel zu bekommen. Am ersten Tag hatte ich auch noch die Möglichkeit einer schönen Mittagspause inklusive Essen in Münster, was bei etwa 80km liegt, da hat sich die Distanz von 160km am ersten Tag ja auch von selber ergeben.

Die erste Etappe von Dortmund nach Münster war mir schon mehr oder weniger bekannt, da ich sie schon mal gefahren bin. Das bestimmende Bild ist hier der Dortmund-Ems-Kanal. Die Strecke lässt sich eigentlich ziemlich gut fahren, aber wegen vieler Baustellen und nur sehr ungenügend ausgeschilderten Umleitungen des Radweges bin ich am Ende dann doch ein wenig ins Schwitzen gekommen, um mein Date zum Mittagessen noch rechtzeitig erreichen zu können. Insgesamt die langweiligste Etappe, aber gut zum reinkommen.

Die zweite Etappe von Münster nach Salzbergen war dann gleich viel spannender. Es ging jetzt nicht mehr am Kanal, sonder an der Ems entlang, und auch wenn der Fluss natürlich das immer wiederkehrende Thema war, ist die Strecke doch um einiges abwechsungsreicher als gedacht. Der Weg lässt sich gut fahren, ist hervorragend ausgeschildert so das eine Oldschool-Navigation nur mit Karte und nach Schildern ohne Probleme möglich ist. Ich meine ich hätte während der ganzen Etappe nur ein mal mein Handy herraus geholt zur aktuellen Positionsbestimmung.

So macht Fahrrad fahren Spaß!

Abends habe ich dann erschöpft aber glücklich den Campingplatz in Salzbergen erreicht. Wie das heutzutage so üblich zu seien scheint, bedeutet „Campingplatz“ in diesem Fall „Stadtteil in dem keine Häuser sondern nur Wohnwagen dauerthaft stehen“, und in dem ich mich mit meinem Zelt auf eine minimini Rasenfläche hinter dem Klohaus „ausbreiten“ konnte. Neben mir war noch ein weiteres Paar so verrückt wirklich in einem Zelt schlafen zu wollen, und wir haben unsere zwei Zelte so gerade eben auf die zur Verfügung stehende Fläche quetschen können.

Aber, ich konnte mich nach dem einfachen aber nahrhaften Mahl welches ich mir zubereitet hatte an den Fluss setzen und das schnell noch im nahen Supermarkt erstandene Bier genießen.

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Am nächsten Morgen dann fix zusammengepackt, gefrühstückt und wieder ab auf’s Bike auf die dritte Etappe von Salzbergen nach Papenburg. Und das ist ja das was ich mag, egal ob bei mehrtägigen Wanderungen oder Radtouren, dieses Abbauen des Lagers und wieder aufbrechen, dieses „Leben unterwegs„. Leider habe ich dann nach 10 Minuten fahrt, kurz hinter Salzbergen einen viel schöneren Campingplatz von einem Ruderclub entdeckt, wo auch mehrere Zelte standen und einige Fluss- und Radwanderer übernachtet hatten. Das wäre die bessere Wahl gewesen.

Die Strecke ging weiter wie sie am Abend vorher endete. Immer durch das Emsgebiet, mal am Fluss mal durch die umliegenden Gebiete, durch kleine Bauernschaften, Felder und Städte. Und ich hatte wirklich Glück mit dem Wetter. Es waren Schauer angekündigt, und den ganzen Tag sah ich durch das flache Land die Regenwolken ziehen, aber irgendwie bin ich immer genau zwischen, vor oder hinter den Schauern her gefahren. Nur einmal habe ich meine Regenjacke raus geholt, aber das war eigentlich auch unnötig denn ich habe nur ein paar Tropfen abbekommen.

Okay, ein Regenschauer hat mich doch erwischt. Ich hatte gerade eine schöne Stelle zur Mittagspause gefunden, mein Rad abgestellt, da fing es an zu tröpfeln. Und gerade als ich mich dann in den Unterstand gesetzt hatte fing es richtig an zu schütten. Und dann saß ich da, aß mein selbstgebackenes Bananenbrot mit Erdnussbutter und war einfach nur glücklich. Es sind die kleinen Dinge! Hat der Regenschauer mich also doch nicht erwischt.

Trotz des 160km vom Vortag bin ich ziemlich gut vorran gekommen, und ich habe auch festgestellt dass die Strecke ziemlich beliebt ist, denn immer wieder haben ich kleinere und größere Gruppen von anderen Radwanderern überholt, die das ganze ein wenig entspannter angegangen sind als ich.

Ziel des Tages war ein Campingplatz am Tunxdorfer See bei Papenburg was ja erst mal ziemlich nett klingt, sich aber leider wieder als ziemlicher Griff ins Klo herraus gestellt hat. Okay, ich hatte da keine Probleme, die Menschen waren alle nett und so… aber es war eben wieder ein Campingplatz nur für Dauercamper, und ich konnte mich da wieder in eine kleine freie Ecke quetschen. Wieder zusammen mit einem anderen radwandernden Paar.

Aber gut, nach zwei Tagen im Sattel war ich eh relativ platt und haben den Tag recht schnell beendet, um ausgeruht für den letzten Tag zu sein. Und das war auch wirklich nötig.

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Fing die vierte Etappe von Papenburg nach Emden noch relativ gut an, war von anfang an klar dass das Wetter nicht halten würde, und ich definitiv mit Regen zu kämpfen haben werde. Es war nur die Frage wie weit ich noch trocken kommen würde. Weit war das nicht. Von Papenburg an sind die Radwege wirklich erstklassig ausgebaut, und es fährt sich trotz der mittlerweile knapp 300km in den Beinen wie von selbst, aber wenn dann der Regen einsetzt und sich noch Gegenwind dazu gesellt wird es zur harten Prüfung. Der Regen sollte mich den ganzen Tag begleiten, und ich war dann schon darüber glücklich, nicht nur Gegenwind zu haben. Von der Strecke und der Landschaft habe ich dann nicht mehr viel mitbekommen, schnell ging es bei mir nur noch darum irgendwie voran zu kommen und dem Regen zu trotzen, und die Aussicht auf eine Mittagspause mit warmen Kaffee in Emden Endpunkt des Emsradweges waren die größte Motivation.

Es kam dann wie es kommen musste, kurz vor Emden ist noch eine kleine Fähre zu nutzen um über die mittlerweile recht breite Ems zu gelangen, und ich habe ganz knapp die letzte Fähre vor der Mittagspause verpasst, so dass ich anderthalb Stunden klatschnass am kleinen Hafen in Ditzum warten musste, und die für Mittagspause verplante Zeit nicht in einem warmen Lokal mit Kaffee, sondern auf der überdachten (immerhin!) Bank am Hafen verbrachte.

Bis zur nächsten Überfahrt sollten sich dann noch jede menge weitere Radfahrer so wie drei Posche inklusive ihrer schnöseligen Fahrer einfinden, die sich dann alle auf die winzigkleine Fähre quetschen mussten. Aber irgendwann war ich dann drüber, und habe dann nach einem kleinen Umweg den Endpunkt des Emsradweges erreicht, immer noch im strömenden Regen, und habe mir dann trotzdem noch einen warmen Kaffee in Emden gegönnt.

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(Die Brücke wäre mit dem Auto übrigens nur ein paar Minuten entfernt, aber sie mussten ja die Fähre nehmen)

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Ab hier wurde es dann Spaßig. Strömender Regen, Wind, 350km in den Beinen, keine Karte mehr und durch die unfreiwillige Pause trotz kürzester Tagesdistanz drohender Zeitdruck. Diese letzte Etappe von Emden nach Norddeich waren die längsten 50km der Tour, und ich habe die wenigsten Erinnerungen daran, weil ich nur mit mir und der Strecke gekämpft habe. Ich war bemüht dass zur Navigation benötigte Handy so selten wie möglich aus der Tasche zu holen, um es dem Regen nicht unnötig aus zu setzen, aufgrunddessen habe ich mich mehrmals verfahren, und das Handy am Ende doch kaputt bekommen. Aber irgendwie habe ich dann doch den Hafen in Norddeich Mole erreicht, und konnte dann mit einer Fähre später als geplant, die vorletzte des Tages, rüber nach Norderney.

Das Bild, wie ich da pitschepatsche nass mit einem völlig verdreckten Fahrrad auf der Fähre saß muss herrlich gewesen sein. Immerhin hatte ich mitlerweilse aufgehört zu regnen. Glücklicherweise war der Supermarkt noch auf, und ich konnte den Tag und damit auch die Tour mit einem riesen großen Haufen Soulfood beenden.

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So, und was lernen wir jetzt aus dem ganzen?

  • Ich hatte keinen Platten und auch sonst kein einziges Problem mit dem Fahrrad oder sonst einem Teil meiner Ausrüstung. Was schade ist, denn so konnte ich nicht feststellen ob die Auswahl an Werkzeugen auch gut war, oder ob ich nicht vielleicht zu viel oder zu wenig mitgeschleppt habe.
  • Okay, das Problem mit dem Handy und dem Regen. Ich werde mir wohl ein Navi zulegen müssen. Ist ja für’s Geländelaufen auch praktischer als das Handy
  • Aber auch die Oldschool-Navigation mit Karte und Schildern ist toll, macht Spaß und man lernt die Gegend viel besser kennen, denn man muss überlegen wo man ist, und nicht nur dem Punkt auf der digitalen Karte folgen. Gutes Konzept!
  • Auch körperlich keine Probleme. Klar, anstrengend, aber keine Krämpfe, keine Probleme im Knie oder Rücken oder Hintern.
  • Viel mehr oder weiter hätte es zu diesem Zeitpunkt, mit dem Rad und der Menge an Gepäck auch nicht seien dürfen. Für längere Touren mit diesem Setup sollten die Tagesetappen kürzer sein, für längere Etappen muss ich ein schnelleres Bike und weniger Gepäck mitschleppen.
  • Damit komme ich natürlich direkt zur Anschlussfrage: Und nu? Ideen sowohl für längere als auch schnellere Touren fangen an in meinem Kopf herrum zu schwirren.
  • Denn eines ist mal klar: Mir macht sowas Spaß. Auch wenn der letzte Tag vor allem eine Prüfung des Willens war, das Gefühl dann an zu kommen und es geschafft zu haben entschädigt für alles.
  • An meinem Rad fehlt noch ein Halter für einen Kaffeebecher, und ich irgendwie brauche ich auch noch eine Kaffeemaschine im Hosentaschenformat. Ich hörte da mal von „Aeropress“ als Stichwort.

Eine kleine Anekdote von der Strecke habe ich noch: beide Paare mit denen ich den knappen Platz für Zelte geteilt habe, waren ziemlich nett. Aber wenn wir uns über die Tour und die Etappen unterhielten haben beide Männer ganz schnell betonen müssen, dass „sie“ das ja auch schneller hinbekommen würden. Anscheinend hielten sie es für nötig sich dafür rechtfertigen zu müssen, entspannter unterwegs zu sein. Schon witzig.

Das versprochene Bier am Strand gab es dann am nächsten Tag, und dann ging es auch schon wieder, diesmal mit dem Zug, gen Heimat.

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Trainingsrückblick Juli 2016 und allgemeiner Statusbericht

Es ist ja schon wieder August, Zeit für einen kleinen Rückblick auf den vegangenen Monat. Leider habe ich nur unvollständige historische Daten, aber ich denke der Juli war einer der Lauftechnisch intensivsten, wenn nicht sogar der intensivste Monat. Ich bin am Ende auf über 300km gekommen, und das ist für mich sehr viel, und ich weiß auch jetzt schon dass ich diesen Umfang nicht auf Dauer halten können werde. Aber, aktuell geht es mir erstaunlich gut damit. Mein Training ist sehr abwechslungsreich, ich habe einen wilden Mix aus Tempo- und Intervalleinheiten, entspannten Läufen und langen Trailläufen. Garniert wurde das ganze mit zwei kleinen Wettkämpfen (1, 2) und ein wenig Radfahren. Der Laufkalender ist also pickepackevoll, aber ich habe aktuell viel Spaß daran.

Notgedrungen (habe habe ja noch ein „Leben“) habe ich dann auch mit dem Training in den Morgenstunden experimentiert, was auch ganz gut geklappt hat. Ich brauche nach dem Aufstehen einen Kaffee, eine Banane und ein wenig Warmlaufen, dann klappt es auch mit Tempoeinheiten am Morgen. Und auch das konsequente Dehnen und die Arbeit mit der Blackroll zahlen sich aus, denn wenn ich das mal nicht mache merke ich es am nächsten Tag direkt.

Insgesamt läuft das Training für den Vulkan-Marathon also ziemlich gut, und ich bin doch recht zuversichtlich den Lauf nicht nur zu „überleben“, sondern das ganze auch mit einer menge Spaß absolvieren zu können.


Aber ich will hier die Gelegenheit nutzen noch etwas anderes los zu werden. Die Umfänge, Distanzen aber auch Geschwindigkeiten sind bei mir jetzt so langsam auf einem Niveau, bei dem ich mich immer öfter „erklären“ muss. Als Beispiel hatte ich nach einem 30k Traillauf letzten Monat eine kurze Diskussion mit einer Bekannten, die das total Beeindruckent fand. Da ich eher locker gelaufen bin habe ich dieses „beeindruckend“ relativiert, aber sie meinte nur dass sie ja schon glücklich ist über ihre Zeiten und ihre Distanzen, die davon weit entfernt sind.

Aber das ist doch genau der Punkt. Sie ist glücklich über ihre Zeiten und Distanzen, genau so wie ich glücklich bin über das was ich schaffe. Das ist doch das Tolle an diesem Sport. Jeder kann auf seinem Level Erfolge feiern, denn wir laufen nicht gegen die anderen, sondern gegen uns selbst. Wenn ich eine neue persönliche Bestleistung (PB) aufstelle, bin ich darüber genau so froh und glücklich wie jeder andere der eine neue PB aufstellt, das Level spielt dabei überhaupt keine Rolle. Ob ich die 5k jetzt in unter 19:00 min, unter 30:00min oder überhaupt das erste mal schaffe ist doch egal. Wichtig ist, ich habe etwas erreicht was ich vorher nicht erreicht habe, und das gilt es zu feiern.

Und das ich jetzt „mal eben“ (so „mal eben“ ist das ja nun auch nicht) über 30 km durch den Wald laufe kommt ja auch nicht von ungefähr. Ich laufe jetzt schon ein paar Jahre, und trainiere aktuell relativ intensiv. Und ich erinnere mich auch noch gut an viele Momente an denen ich dachte „krass, das hast du jetzt geschafft„. Ich weiß noch genau wie es sich angefühlt hat, als ich bei dem langen Lauf am Wochenende den einen Bogen mehr gelaufen bin, und dann das erste mal 14 km gelaufen bin. Und wie die 14km dann keine Ausnahme mehr waren, sondern wie ich die regelmäßig gelaufen bin. Oder wie ich gemerkt habe dass ich mich beim Laufen ausruhen kann, wenn ich ein wenig Tempo rausnehmen, und so plötzlich einfach so über eine Stunde laufen konnte. Und ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern, als ich nach meiner 10km Runde dachte „ach scheiß drauf, das laufe ich jetzt einfach noch mal„, und dann das erste mal in meinem Leben 20km gelaufen bin. Ich war extrem glücklich, und erst mal eine Woche krank.

Und dann der Moment in dem ich realisiert habe, dass ich auch in der Woche, einfach mal so, 20km laufen kann, und das auch regelmäßig mache (ohne nachher krank zu sein). Oder dass ich auch nach einer Pause, wenn ich mal einige Wochen garnicht oder nur wenig laufe, wieder sehr schnell auf einem Niveau bin, auf dem ich die Halbmarathondistanz wieder locker schaffe.

Zwischen all diesen Punkten steckt viel Training, mal intensiver und die Abstände sind kürzer, aber ich habe das auch schon mal schleifen lassen, dann stecken dazwischen Jahre. Aber wichtig für mich ist, ich habe mich über jeden Punkt gefreut, ich hatte immer wieder diesen „WOW“ effekt, und das hat eben dazu geführt, dass ich jetzt auf dem Niveau laufe, auf dem ich eben laufe, ganz egal ob das jetzt gut oder schlecht ist. Das ist aber mein persönliches Ding, meine Geschichte, und ich vergleiche mit mit niemandem, genau so wie sich bitte niemand mit mir vergleichen soll.

Ich denke ein wichtiger Punkt ist, dass sich meine Ziele dabei auch immer mit mir mit entwickelt haben. Ich habe nie gesagt „so, fertig, das habe ich jetzt erreicht, hier kann ich aufhören„, und deswegen würde ich auch nie sagen ich wäre ein „guter“ Läufer, denn vor mir liegt noch so einiges, was ich aktuell noch nicht schaffen würde. Und wie bereits gesagt, wenn jemand sich vornimmt 5k oder 10k zu laufen, dafür trainiert und es dann schafft ist das eine tolle und beeindruckende Leistung, und aktuell hoffe ich dass mein Training für meinen ersten Trail-Marathon erfolgreich wird, ich hinterher auch wieder sagen kann „krass, das habe ich geschafft!„.

Nur ist es eben wichtig danach nicht stehen zu bleiben, sondern nach vorne zu schauen.


So, das musste ich nur mal eben los werden. Weiter machen.

Ein Satz warme Ohren

Zum Wochenende gibt es ausnahmsweise mal was auf die Ohren, nämlich zwei Podcast Empfehlungen, die man dann zum Beispiel beim Laufen hören könnte (Beim Radfahren bitte nicht).

Erst einmal gibt es aus der Reihe „IQ – Wissenschaft und Forschung“ vom BR2 unter dem Titel „Von der Mahlzeit zur Medaille? Ernährungskonzepte für Sportler“ eine wirklich hörenswerte und informative Sendung über Sport und Ernährung. Besonders gut hat mir gefallen dass sie darauf hinweisen dass Ergebnisse oder Erfolge bei der Ernährung nicht generalisiert werden sollten. Was für den einen funktioniert mag für den anderen völlig unbrauchbar sein. Das kann man eigentlich gar nicht stark genug betonen.

Und dann wurde heute auch eine neue Folge des FatBoysRun Podcasts veröffentlicht, diesmal mit Michael Arend als Gast. Und er erzählt auch einiges spannendes zum Thema Training, das kann man sich ruhig mal zu Gemüte führen. Zu den FatBoys muss ich aber noch sagen, dass ich da anfangs so meine Problemchen mit hatte. Ich höre dann doch oft Podcasts mit Moderatoren vom Schlage eines Holger Klein  oder Tim Pritlove, und das sind wirkliche Profis. Und ohne es abwerten meinen zu wollen, in diesem Kontext wirken die FatBoys manchmal ziemlich amateurhaft, und da musste ich mich erst einmal reinhören. Aber, es lohnt sich, denn was die so erzählen ist echt spannend.

21. Rinkeroder Sparkassen Volkslauf, 23 Juli 2016

Ach, da war ja noch was. Ich bin am Wochenende ja auch noch spontan einen kleinen Wettkampf gelaufen. Den Rinkeroder Volkslauf, mitten im tiefsten Münsterland. Da ich aber am Sonntag noch die 30km Grenze knacken wollte, bin ich nur bei den 10km gestartet, und habe mir auch vorgenommen nicht voll auf’s Gas zu drücken.

Die Veranstaltung selber war halt so ein netter kleiner Volklauf mit Start und Ziel auf dem örtlichen Sportplatz und einer Strecke durch die umliegenden Felder, und von der Organisation her war das alles top. Wir haben uns erst wenige Minuten vor Startschuss angemeldet, und das ging völlig ohne Probleme bei dem übersichtlichen Starterfeld mit 101 Läufern die es am Ende dann waren. Und außer dass es nett war gibt es auch gar nicht viel mehr zu berichten. Außer vielleicht dass man soetwas viel öfter machen sollte. Es gibt kleine Volkläufe dieser Art ja an jeder Ecke und an jedem Wochenende, da kann man ja ruhig einfach mal hinfahren. Dadurch bekommt man Routine in Wettkämpfen und Abwechslung und Läuferalltag, sieht was neues und vielleicht schaffe ich es dann ja auch mal, bei Wettkämpfen entspannter zu starten nicht erst mal zu überpacen. Okay, ich bin zwar nicht all-out gegangen, aber so richtig zurück halten habe ich mich dann doch nicht können. Und in Anbetracht des doch ziemlich warmen Wetters und dass ich an dem Tag schon einige Rad-Kilometer in den Beinen hatte, bin ich mit den 43:55 doch ziemlich zufrieden. Damit habe ich den vierten Platz meiner Altersklasse geholt, und nicht dass es irgendwie wichtig gewesen wäre, aber ich hätte über eine Minute schneller seien müssen um auf’s Treppchen zu kommen, das wäre an diesem Tag nicht drin gewesen.

Aber ich muss auch sagen, die 10km Distanz liegt mir nicht so richtig. Oder ich kann noch nicht damit umgehen. Wo man bei 5km so richtig ballern kann, oder bei nem Halbmarathon ein ruhigeres aber zügiges Reisethempo anschlägt, liegt der 10km Lauf irgendwo im Niemandsland dazwischen. Zum richtig ballern zu lang, aber ruhig angehen ist eben auch nicht drin. Wahrscheinlich müsste ich mich da noch ein wenig rantasten, bis ich meine Geschwindigkeit gefunden habe. ist ja auch eine Herausvorderung. Laut meiner RUNALIZE Statistik wäre da noch Luft nach oben…

 

 

 

Four-Cities Trailrun – Einmal bitte mit alles

Am Sonntag hat es mich mal wieder in die Wälder verschlagen, dieses mal in Form eines Einladungslaufes mit dem Namen „Four-Cities Trailrun„, welcher von dem Trailtiger organisiert wurde.

Die Tour ging, wie der Name schon vermuten lässt, durch vier Stadtgebiete. Mit Start in Wetter (Ruhr) haben wir uns dann durch das Revier zwischen Witten, Dortmund und Herdecke geschlagen, in dem man auch wirklich schöne Trails findet. Ich war nicht das erste mal da unterwegs, aber am Sonntag sind wir eine ziemlich große Runde gelaufen, und in der war so ziemlich alles dabei, von Waldautobahn, Singletrails, wirklich schöne technische Downhills und „off Trail“ Abschnitten in denen wir uns querfeldein ohne jeden Weg schlagen mussten über knackige Anstiege bis hin zu ein paar Metern Straße, was sich bei der Länge der Strecke und dem eingeschränktem Gebiet auch nur schwer vermeiden lässt.

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Insgesamt sind wir den halben Sonntag lang 32.5 km mit etwa 900 Höhenmetern da rum gelaufen, und trotz des warmen Wetters hat das ganze wirklich Spaß gemacht.

Für mich war das natürlich auch Teil der Marathonvorbereitung, und ich war schon neugierig, wie ich mich dabei so schlage, vor allem weil das der erste wirklich lange Lauf seit langer Zeit für mich war, vor allem mit diesen Höhenmetern. Am Ende muss ich sagen dass das wirklich gut geklappt hat. Klar, wir sind nicht jede Steigung gelaufen sondern auch mal gegangen, und wir haben das ganze gemütlich gemacht und uns Zeit gelassen, aber wenn ich mir meine Herzfrequenzdaten so ansehe muss ich sagen: Läuft, da hätte ich ohne Probleme noch mehr als eine Schippe oben drauf legen können. Das Training wirkt! Und das stimmt mich natürlich so zuversichtlich in Richtung Marathon, dass ich schon wieder ins Grübeln komme…

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Aber auch der Rest hat gepasst. Die Schuhe sitzen, mein neuer Trinkrucksack lässt sich sehr gut tragen (dazu später mal mehr), und ich habe auch ein wenig mit der Ernährung während des Laufens experimentiert, was auch recht erfolgreich war.

Als Verpflegung hatte ich, natürlich, Bananen dabei, aber ich habe mir auch so eine Art Energieriegel selber gemacht (Rezept folgt), und ich habe recht konsequent früh angefangen da immer mal wieder einen Bissen von zu nehmen. Und ich hatte keinerlei Probleme mit dem Magen, die Riegel kommen also auf die Liste.

Auf halber Strecke gab es sogar einen kleinen Verflegungspunkt (vielen Dank dafür noch mal!), an welchem ich dann, was ich sonst eigentlich nie mache, Cola und auch Iso getrunken habe. Eigentlich spare ich mir den „Zuckerschock“ ja als letztes Hilfsmittel auf (wenn überhaupt, bei Wettkämpfen), und versuche komplett mit Wasser aus zu kommen, aber gestern die schöne kalte Cola tat in der Hitze schon gut. Allerdings muss man dann ja auch dabei bleiben, da die Energie des Zuckers recht schnell verfliegt. Bei dem nächsten langen Lauf (>30k) werde ich dann mal bei Wasser bleiben (mit ein wenig Salz), um einen besseren Vergleich zu haben.

Ansonsten muss ich noch sagen dass es zwar eine sehr überschaubare, aber auch sehr nette Gruppe war, mit der wir da gelaufen sind. Insgesamt ein wirklich „rundes“ Event, gerne wieder.

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(Danke an Thomas Rose für das Header-Bild)