Dortmunder Friedenslauf, 16.05.2016

Spontan einen Wettkampf laufen, ich weiß auch nicht was ich mir dabei gedacht habe. Aber ein Trainingskollege war für den Halbmarathon beim heutigen Friedenslauf des tsv Kirchlinde Dortmund gemeldet, konnte aber nicht teilnehmen, also habe ich mich vor 4 Tagen in einem Moment geistiger Umnachtung dazu entschlossen, seinen Startplatz zu übernehmen. So ein kleiner Trainingslauf kann ja nicht schaden, vier Wochen vor dem nächsten „richtigen“, „geplanten“ Wettkampf. Und nen langen Lauf hätte ich dieses Wochenende ja eh gemacht, ist ja auch egal ob Sonntag oder Montag (auch wenn es meine Wochenstatistik jetzt übel durcheinander bringt).

Nun gut, ich musste mich um nichts kümmern, Anmeldung war erledigt, ich wurde zum Lauf abgeholt und er war ja auch quasi um die Ecke. Nur Laufen musste ich selber, aber ich hatte mir vorgenommen es ruhig angehen zu lassen. Aber wie es bei Wettkämpfen dann so ist…

… natürlich habe ich mich (wie immer) viel zu weit hinten beim Start einsortiert, und musste den ersten Kilometer oder so im Überholmodus hinter mich bringen. Und da es ganz gut lief bin ich direkt dabei geblieben. Die Strecke führt vom Zentrum in Kirchlinde in den nahe gelegenen Rahmer Wald, in dem dann 5 Runden a ca. 4 km zu absolvieren sind. Da die Strecke eigentlich recht schön ist, habe ich dieses „Runden drehen“ auch garnicht so negativ empfunden. Die 10k und HM Läufer und Läuferinnen sind gemeinsam gestartet, und am Anfang war dann auch noch einiges los auf der Strecke. Nach der zweiten Runde sind die 10k aber zurück zum Ziel abgebogen, während wir noch 3 weitere Runden absolvieren mussten. Und gerade bei der 4ten Runde war ich auf der kurvigen Strecke oft alleine unterwegs, das hat sich in der 5ten Runde gebessert, weil ich da andere Überrundet habe.

Durch den Überholmodus und die vielen 10k Läufer_innen bin ich natürlich auch viel zu schnell gestartet, der erste km war auch direkt der schnellste, ich habe es aber irgendwie geschafft das Tempo relativ konstant zu halten. Und dann ist, wie auch immer ich das angestellt habe, eine neue Bestzeit raus gekommen:

21.1k in 1:33:08. 2ter in meiner AK, 15. insgesamt.

Puh. 30 sek schneller als in Münster.  Und Platz auf dem Treppchen. Was ich leider verpasst habe, da ich da so gar nicht mich gerechnet hätte. Trotzdem bin ich aktuell ziemlich zufrieden. So darf es gerne weiter gehen.

Eine Teamkollegin die die 10k gelaufen ist hat in ihrer AK den ersten Platz belegt, nochmal Glückwunsch von mir.

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