Four-Cities Trailrun – Einmal bitte mit alles

Am Sonntag hat es mich mal wieder in die Wälder verschlagen, dieses mal in Form eines Einladungslaufes mit dem Namen „Four-Cities Trailrun„, welcher von dem Trailtiger organisiert wurde.

Die Tour ging, wie der Name schon vermuten lässt, durch vier Stadtgebiete. Mit Start in Wetter (Ruhr) haben wir uns dann durch das Revier zwischen Witten, Dortmund und Herdecke geschlagen, in dem man auch wirklich schöne Trails findet. Ich war nicht das erste mal da unterwegs, aber am Sonntag sind wir eine ziemlich große Runde gelaufen, und in der war so ziemlich alles dabei, von Waldautobahn, Singletrails, wirklich schöne technische Downhills und „off Trail“ Abschnitten in denen wir uns querfeldein ohne jeden Weg schlagen mussten über knackige Anstiege bis hin zu ein paar Metern Straße, was sich bei der Länge der Strecke und dem eingeschränktem Gebiet auch nur schwer vermeiden lässt.

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Insgesamt sind wir den halben Sonntag lang 32.5 km mit etwa 900 Höhenmetern da rum gelaufen, und trotz des warmen Wetters hat das ganze wirklich Spaß gemacht.

Für mich war das natürlich auch Teil der Marathonvorbereitung, und ich war schon neugierig, wie ich mich dabei so schlage, vor allem weil das der erste wirklich lange Lauf seit langer Zeit für mich war, vor allem mit diesen Höhenmetern. Am Ende muss ich sagen dass das wirklich gut geklappt hat. Klar, wir sind nicht jede Steigung gelaufen sondern auch mal gegangen, und wir haben das ganze gemütlich gemacht und uns Zeit gelassen, aber wenn ich mir meine Herzfrequenzdaten so ansehe muss ich sagen: Läuft, da hätte ich ohne Probleme noch mehr als eine Schippe oben drauf legen können. Das Training wirkt! Und das stimmt mich natürlich so zuversichtlich in Richtung Marathon, dass ich schon wieder ins Grübeln komme…

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Aber auch der Rest hat gepasst. Die Schuhe sitzen, mein neuer Trinkrucksack lässt sich sehr gut tragen (dazu später mal mehr), und ich habe auch ein wenig mit der Ernährung während des Laufens experimentiert, was auch recht erfolgreich war.

Als Verpflegung hatte ich, natürlich, Bananen dabei, aber ich habe mir auch so eine Art Energieriegel selber gemacht (Rezept folgt), und ich habe recht konsequent früh angefangen da immer mal wieder einen Bissen von zu nehmen. Und ich hatte keinerlei Probleme mit dem Magen, die Riegel kommen also auf die Liste.

Auf halber Strecke gab es sogar einen kleinen Verflegungspunkt (vielen Dank dafür noch mal!), an welchem ich dann, was ich sonst eigentlich nie mache, Cola und auch Iso getrunken habe. Eigentlich spare ich mir den „Zuckerschock“ ja als letztes Hilfsmittel auf (wenn überhaupt, bei Wettkämpfen), und versuche komplett mit Wasser aus zu kommen, aber gestern die schöne kalte Cola tat in der Hitze schon gut. Allerdings muss man dann ja auch dabei bleiben, da die Energie des Zuckers recht schnell verfliegt. Bei dem nächsten langen Lauf (>30k) werde ich dann mal bei Wasser bleiben (mit ein wenig Salz), um einen besseren Vergleich zu haben.

Ansonsten muss ich noch sagen dass es zwar eine sehr überschaubare, aber auch sehr nette Gruppe war, mit der wir da gelaufen sind. Insgesamt ein wirklich „rundes“ Event, gerne wieder.

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(Danke an Thomas Rose für das Header-Bild)

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