Trainingsplanung 2017 Teil 2 – Ausblick

Ok, da von prominenter Stelle auf meinen Rückblick verwiesen wurde bleibt mir garnichts anderes übrig, als auch meine Planungen für das Jahr hier öffentlich zu besprechen.

Und oh, geneigter Zuhörer, was habe ich mir da Gedanken gemacht. Mit der erfolgreichen Einführung des wöchentlichen Kilometerzieles kann es ja nicht aufhören, ich habe so viel gelernt im letzten Jahr, so viel Trainiert, das muss sich doch auch in den Planungen wiederfinden. Was ist den mit dem „Qualität statt Quantität“? Was mit dem Fahrradfahren? Und das Training hat sich ja auch ausgezahlt, ich bin ein besserer Athlet als noch vor einem Jahr, das Ziel sollte das ja auch Reflektieren. Ein einfaches, simples, Kilometerziel spiegelt das nicht wieder.

Und die Idee ist ja eigentlich recht simpel: Ich erstelle mir einen Schlüssel, nach dem ich verschiedenen Trainingseinheiten eine bestimmte Anzahl von Punkten gebe, und setze mir dann ein Punkteziel.

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen, dass eine Stunde normal laufen einen Punkt „wert“ ist, eine Stunde normal Radfahren einen Halben, und Intervalltraining zwei. Ein Wochenziel von 4 Punkten könnte ich dann mit zwei mal Intervallraining, oder 4 Stunden laufen, oder 2 Stunden Rad und 3 Stunden laufen, oder oder oder.

Klingt doch erst mal nicht schlecht.

Nur habe ich eine wichtige Erkenntnis des letzten Jahres dabei vergessen: Dinge ändern sich! Und auch wenn letztes Jahr schon ein Jahr der Änderungen war, das war Kindergarten im Vergleich zu dem was jetzt kommt. Alle Prognosen sagen ein wildes Jahr voraus, dessen Verlauf und Ende noch weit in den Sternen liegt. Und da muss ich mir auch eingestehen, so ein kompliziertes System für die Wochenziele passt da einfach nicht.

Für mich hieß es zu überlegen: Was ist die Grundlage, was soll überdauern, auch wenn alles anders kommt als die Orakel es Prophezeien? Und da lautet die Antwort schlicht und einfach: Laufen. Selbst wenn alles andere um mich herum im Wandel ist, ich will meine Schuhe schnüren und raus gehen. Und genau das reicht mir als Minimalziel, womit wir wieder ganz am Anfang wären, alle Überlegungen werden über Board geworfen, ich setze mir wieder ein ganz einfaches Ziel: (etwa) 30km pro Woche. Das muss immer drin sein, auch bei schwerstem Wellengang.

Aber gut, seien wir mal mutig, eine kleine Änderung soll es geben: 30km + 1 Ausfahrt mit dem Rad.

Alles andere, alles was darüber hinaus geht regele ich durch Wettkämpfe und die Vorbereitung darauf. Da die Gewässer trüb sind und die Zukunft im Nebel liegt fahre ich dabei auf Sicht, ich habe grobe Überlegungen aber keine konkreten Pläne und Ziele die ich dann eh wieder über Board werfen müsste.

Und das erste Ziel ist auch schon in Sichtweite: eine neue Bestzeit auf der Halbmarathon Distanz! Seit vorgestern habe ich meinen Trainingsplan für den Venloop Halbmarathon in etwa 11 Wochen, und da heißt es für mich in den nächsten Wochen viel und schnell zu laufen, mit jeweils einer Ausfahrt auf dem Rad als Alternativtraining pro Woche.

Auf dem Weg zum Venloop werde ich natürlich auch ein paar B-Wettkämpfe bestreiten.

So weit die konkrete Planung.

Das nächste Ziel ist dann schon vager. Ich würde mich dann gerne wieder um die längeren Distanzen und Trails kümmern, bin auch schon bei einem kleinen Ultra-Trail und einem Trail-HM in der ersten Jahreshälfte gemeldet, aber mit der Option dieses Ziel in die zweite Jahreshälfte zu verschieben.

Die zweite Jahreshälfte ist dann ein komplett weißes Blatt, durch das Training in dem Team bleibt mir aber gar nichts anderes über, als ständig am Ball zu bleiben, auch ohne konkrete Planung und Ziele, und dadurch kommen auch andauernd Inspirationen für Wettkämpfe, so das mir mit Sicherheit nicht langweilig wird.  Ein Problem bei der Sache ist dann natürlich, dass ich es kaum schaffen werde bei beliebten Wettkämpfen mit begrenzter Teilnehmerzahl noch einen Startplatz zu ergattern. Klar, ich hätte mir mehr Plätze sichern können, um dann vielleicht doch nicht zu starten, aber das finde ich unfair denen gegenüber die wirklich dran teil nehmen wollen, denn auch wenn ich meinen Startplatz dann weiter gebe nehme ich den Menschen dann die Gelegenheit sich anständig darauf vor zu bereiten.

Neben dem Laufen habe ich mir auch überlegt, dass ich gerne mal an einem Radevent teilnehmen würde. Es gibt da ein paar interessantere, aber auch normale RTFs hier in der Gegend. Das ist aber noch so vage, das es eher als Idee, als kleine Randnotiz, als „könnte man ja auch mal machen“, in meinen Planungen vermerkt ist.

So wird  das Jahr also laufen: ich habe meine sich ständig wandelnde Liste an Wettkämpfen und Läufen, aber auch Radausfahrten und RTFs, und immer wenn etwas davon in Sichtweite gerät überlege ich mir ob ich daran teilnehme. Und währenddessen bleibe ich dabei, dass ich jede Woche wenigstens zwei mal Laufen gehe und mich einmal auf das Rad setze.

Es bleibt spannend.

 

Der Emsradweg

So. Nach zwei (sportlich) sehr intensiven Wochen muss ich ja langsam mit dem Recap anfangen, denn Eindrücke wollen ja auch ausgerückt werden, und ich werde das Ganze chronologisch angehen. First things first. Und angefangen hat alles mit der Idee, dass so ein Bier am Strand ja eigentlich was ziemlich nettes ist, also habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin ans Meer gefahren.

So weit die Kurzfassung. Zwischen der Idee und dem Bier am Meer lagen natürlich mehrere Tage Planung, und die 400km Strecke fährt sich ja auch nicht von selber. Und es ging ja auch vor allem um die Fahrt, das Bier am Strand war mehr eine Ausrede um einen Grund für die Fahrt zu haben. Bevor ich aber von der Fahrt berichte will ich noch folgendes loswerden: wer im Detail wissen will wie so eine Fahrt so ist, der möge sich bitte selber auf den Weg machen!

Also, Bier am Strand war die Idee, und im Regal steht die Karte des Emsradweges eh schon viel zu lange unbenutzt. Ich hatte ja letztens schon eine mehrtägige Radtour gemacht, und ich brauchte von der intensiven Vorbereitung für den Vulkan-Marathon im September eh mal eine kleine Auszeit vom Laufen. Irgendwie hat sich alles von selber ergeben.

Ziemlich schnell stand fest dass ich die Distanz in drei Etappen überwinden wollte, und mit Blick auf die Verteilung der Campingplätze habe ich mich dazu entschlossen, das in 160, 130 und 110 Km Blöcke auf zu teilen. Das Ganze ist ein Kompromiss zwischen durchballern und auch noch ein wenig Zeit haben das ganze zu genießen, und das hat sich als ganz guter Plan heraus gestellt. Gerade am letzten Tag wollte ich möglichst früh in Norddeich ankommen, um eine möglichst frühe Fähre auf die Insel zu bekommen. Am ersten Tag hatte ich auch noch die Möglichkeit einer schönen Mittagspause inklusive Essen in Münster, was bei etwa 80km liegt, da hat sich die Distanz von 160km am ersten Tag ja auch von selber ergeben.

Die erste Etappe von Dortmund nach Münster war mir schon mehr oder weniger bekannt, da ich sie schon mal gefahren bin. Das bestimmende Bild ist hier der Dortmund-Ems-Kanal. Die Strecke lässt sich eigentlich ziemlich gut fahren, aber wegen vieler Baustellen und nur sehr ungenügend ausgeschilderten Umleitungen des Radweges bin ich am Ende dann doch ein wenig ins Schwitzen gekommen, um mein Date zum Mittagessen noch rechtzeitig erreichen zu können. Insgesamt die langweiligste Etappe, aber gut zum reinkommen.

Die zweite Etappe von Münster nach Salzbergen war dann gleich viel spannender. Es ging jetzt nicht mehr am Kanal, sonder an der Ems entlang, und auch wenn der Fluss natürlich das immer wiederkehrende Thema war, ist die Strecke doch um einiges abwechsungsreicher als gedacht. Der Weg lässt sich gut fahren, ist hervorragend ausgeschildert so das eine Oldschool-Navigation nur mit Karte und nach Schildern ohne Probleme möglich ist. Ich meine ich hätte während der ganzen Etappe nur ein mal mein Handy herraus geholt zur aktuellen Positionsbestimmung.

So macht Fahrrad fahren Spaß!

Abends habe ich dann erschöpft aber glücklich den Campingplatz in Salzbergen erreicht. Wie das heutzutage so üblich zu seien scheint, bedeutet „Campingplatz“ in diesem Fall „Stadtteil in dem keine Häuser sondern nur Wohnwagen dauerthaft stehen“, und in dem ich mich mit meinem Zelt auf eine minimini Rasenfläche hinter dem Klohaus „ausbreiten“ konnte. Neben mir war noch ein weiteres Paar so verrückt wirklich in einem Zelt schlafen zu wollen, und wir haben unsere zwei Zelte so gerade eben auf die zur Verfügung stehende Fläche quetschen können.

Aber, ich konnte mich nach dem einfachen aber nahrhaften Mahl welches ich mir zubereitet hatte an den Fluss setzen und das schnell noch im nahen Supermarkt erstandene Bier genießen.

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Am nächsten Morgen dann fix zusammengepackt, gefrühstückt und wieder ab auf’s Bike auf die dritte Etappe von Salzbergen nach Papenburg. Und das ist ja das was ich mag, egal ob bei mehrtägigen Wanderungen oder Radtouren, dieses Abbauen des Lagers und wieder aufbrechen, dieses „Leben unterwegs„. Leider habe ich dann nach 10 Minuten fahrt, kurz hinter Salzbergen einen viel schöneren Campingplatz von einem Ruderclub entdeckt, wo auch mehrere Zelte standen und einige Fluss- und Radwanderer übernachtet hatten. Das wäre die bessere Wahl gewesen.

Die Strecke ging weiter wie sie am Abend vorher endete. Immer durch das Emsgebiet, mal am Fluss mal durch die umliegenden Gebiete, durch kleine Bauernschaften, Felder und Städte. Und ich hatte wirklich Glück mit dem Wetter. Es waren Schauer angekündigt, und den ganzen Tag sah ich durch das flache Land die Regenwolken ziehen, aber irgendwie bin ich immer genau zwischen, vor oder hinter den Schauern her gefahren. Nur einmal habe ich meine Regenjacke raus geholt, aber das war eigentlich auch unnötig denn ich habe nur ein paar Tropfen abbekommen.

Okay, ein Regenschauer hat mich doch erwischt. Ich hatte gerade eine schöne Stelle zur Mittagspause gefunden, mein Rad abgestellt, da fing es an zu tröpfeln. Und gerade als ich mich dann in den Unterstand gesetzt hatte fing es richtig an zu schütten. Und dann saß ich da, aß mein selbstgebackenes Bananenbrot mit Erdnussbutter und war einfach nur glücklich. Es sind die kleinen Dinge! Hat der Regenschauer mich also doch nicht erwischt.

Trotz des 160km vom Vortag bin ich ziemlich gut vorran gekommen, und ich habe auch festgestellt dass die Strecke ziemlich beliebt ist, denn immer wieder haben ich kleinere und größere Gruppen von anderen Radwanderern überholt, die das ganze ein wenig entspannter angegangen sind als ich.

Ziel des Tages war ein Campingplatz am Tunxdorfer See bei Papenburg was ja erst mal ziemlich nett klingt, sich aber leider wieder als ziemlicher Griff ins Klo herraus gestellt hat. Okay, ich hatte da keine Probleme, die Menschen waren alle nett und so… aber es war eben wieder ein Campingplatz nur für Dauercamper, und ich konnte mich da wieder in eine kleine freie Ecke quetschen. Wieder zusammen mit einem anderen radwandernden Paar.

Aber gut, nach zwei Tagen im Sattel war ich eh relativ platt und haben den Tag recht schnell beendet, um ausgeruht für den letzten Tag zu sein. Und das war auch wirklich nötig.

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Fing die vierte Etappe von Papenburg nach Emden noch relativ gut an, war von anfang an klar dass das Wetter nicht halten würde, und ich definitiv mit Regen zu kämpfen haben werde. Es war nur die Frage wie weit ich noch trocken kommen würde. Weit war das nicht. Von Papenburg an sind die Radwege wirklich erstklassig ausgebaut, und es fährt sich trotz der mittlerweile knapp 300km in den Beinen wie von selbst, aber wenn dann der Regen einsetzt und sich noch Gegenwind dazu gesellt wird es zur harten Prüfung. Der Regen sollte mich den ganzen Tag begleiten, und ich war dann schon darüber glücklich, nicht nur Gegenwind zu haben. Von der Strecke und der Landschaft habe ich dann nicht mehr viel mitbekommen, schnell ging es bei mir nur noch darum irgendwie voran zu kommen und dem Regen zu trotzen, und die Aussicht auf eine Mittagspause mit warmen Kaffee in Emden Endpunkt des Emsradweges waren die größte Motivation.

Es kam dann wie es kommen musste, kurz vor Emden ist noch eine kleine Fähre zu nutzen um über die mittlerweile recht breite Ems zu gelangen, und ich habe ganz knapp die letzte Fähre vor der Mittagspause verpasst, so dass ich anderthalb Stunden klatschnass am kleinen Hafen in Ditzum warten musste, und die für Mittagspause verplante Zeit nicht in einem warmen Lokal mit Kaffee, sondern auf der überdachten (immerhin!) Bank am Hafen verbrachte.

Bis zur nächsten Überfahrt sollten sich dann noch jede menge weitere Radfahrer so wie drei Posche inklusive ihrer schnöseligen Fahrer einfinden, die sich dann alle auf die winzigkleine Fähre quetschen mussten. Aber irgendwann war ich dann drüber, und habe dann nach einem kleinen Umweg den Endpunkt des Emsradweges erreicht, immer noch im strömenden Regen, und habe mir dann trotzdem noch einen warmen Kaffee in Emden gegönnt.

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(Die Brücke wäre mit dem Auto übrigens nur ein paar Minuten entfernt, aber sie mussten ja die Fähre nehmen)

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Ab hier wurde es dann Spaßig. Strömender Regen, Wind, 350km in den Beinen, keine Karte mehr und durch die unfreiwillige Pause trotz kürzester Tagesdistanz drohender Zeitdruck. Diese letzte Etappe von Emden nach Norddeich waren die längsten 50km der Tour, und ich habe die wenigsten Erinnerungen daran, weil ich nur mit mir und der Strecke gekämpft habe. Ich war bemüht dass zur Navigation benötigte Handy so selten wie möglich aus der Tasche zu holen, um es dem Regen nicht unnötig aus zu setzen, aufgrunddessen habe ich mich mehrmals verfahren, und das Handy am Ende doch kaputt bekommen. Aber irgendwie habe ich dann doch den Hafen in Norddeich Mole erreicht, und konnte dann mit einer Fähre später als geplant, die vorletzte des Tages, rüber nach Norderney.

Das Bild, wie ich da pitschepatsche nass mit einem völlig verdreckten Fahrrad auf der Fähre saß muss herrlich gewesen sein. Immerhin hatte ich mitlerweilse aufgehört zu regnen. Glücklicherweise war der Supermarkt noch auf, und ich konnte den Tag und damit auch die Tour mit einem riesen großen Haufen Soulfood beenden.

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So, und was lernen wir jetzt aus dem ganzen?

  • Ich hatte keinen Platten und auch sonst kein einziges Problem mit dem Fahrrad oder sonst einem Teil meiner Ausrüstung. Was schade ist, denn so konnte ich nicht feststellen ob die Auswahl an Werkzeugen auch gut war, oder ob ich nicht vielleicht zu viel oder zu wenig mitgeschleppt habe.
  • Okay, das Problem mit dem Handy und dem Regen. Ich werde mir wohl ein Navi zulegen müssen. Ist ja für’s Geländelaufen auch praktischer als das Handy
  • Aber auch die Oldschool-Navigation mit Karte und Schildern ist toll, macht Spaß und man lernt die Gegend viel besser kennen, denn man muss überlegen wo man ist, und nicht nur dem Punkt auf der digitalen Karte folgen. Gutes Konzept!
  • Auch körperlich keine Probleme. Klar, anstrengend, aber keine Krämpfe, keine Probleme im Knie oder Rücken oder Hintern.
  • Viel mehr oder weiter hätte es zu diesem Zeitpunkt, mit dem Rad und der Menge an Gepäck auch nicht seien dürfen. Für längere Touren mit diesem Setup sollten die Tagesetappen kürzer sein, für längere Etappen muss ich ein schnelleres Bike und weniger Gepäck mitschleppen.
  • Damit komme ich natürlich direkt zur Anschlussfrage: Und nu? Ideen sowohl für längere als auch schnellere Touren fangen an in meinem Kopf herrum zu schwirren.
  • Denn eines ist mal klar: Mir macht sowas Spaß. Auch wenn der letzte Tag vor allem eine Prüfung des Willens war, das Gefühl dann an zu kommen und es geschafft zu haben entschädigt für alles.
  • An meinem Rad fehlt noch ein Halter für einen Kaffeebecher, und ich irgendwie brauche ich auch noch eine Kaffeemaschine im Hosentaschenformat. Ich hörte da mal von „Aeropress“ als Stichwort.

Eine kleine Anekdote von der Strecke habe ich noch: beide Paare mit denen ich den knappen Platz für Zelte geteilt habe, waren ziemlich nett. Aber wenn wir uns über die Tour und die Etappen unterhielten haben beide Männer ganz schnell betonen müssen, dass „sie“ das ja auch schneller hinbekommen würden. Anscheinend hielten sie es für nötig sich dafür rechtfertigen zu müssen, entspannter unterwegs zu sein. Schon witzig.

Das versprochene Bier am Strand gab es dann am nächsten Tag, und dann ging es auch schon wieder, diesmal mit dem Zug, gen Heimat.

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Ruhrtalradweg von Winterberg bis Dortmund

Ich hatte ja versprochen dass dieses Wochenende wieder eine Tour geplant war. Ich war aber nicht laufen oder wandern, sondern bin den Ruhrtalradweg von Winterberg bis Dortmund gefahren, 140km in zwei Tagen mit dem Tourenrad.

Und als erstes muss ich ja mal ganz grundsätzlich sagen, so kleine Mini-Urlaube sind schon etwas sehr feines. Freitags Abends Vorbereitungen und Taschen packen, Samstags morgens los, eine Übernachtung in der Fremde, Sonntags wieder weiter und dann Abends das Wochenende zuhause ausklingen lassen. Dadurch dass man Samstags morgens direkt los fährt ist man direkt im Urlaubsmodus, und durch das weitermachen am Sonntagmorgen hat man auch das Gefühl einer längeren Tour, aber komprimiert auf zwei Tage. Viel besser kann man ein Wochenende eigentlich nicht nutzen.

Der Ruhrtalradweg hat sich angeboten, weil eine Bahn von Dortmund direkt zum Start fährt, ohne Umsteigen, die Anreise also sehr einfach ist, der Weg ist relativ gut ausgeschildert und eine große Planung und Navigation war nicht nötig, und weil ein „nach Hause fahren“ auch nett ist. Außerdem geht es in diese Richtung nur bergab. Ideal für so einen Kurzurlaub also.

Um das Ganze nicht ganz so einfach zu machen sind wir natürlich trotz der echt miesen Wetteraussichten losgefahren und haben für die Übernachtung ein Zelt eingepackt. Wetter ist halt immer, darauf Rücksicht zu nehmen nutzt ja nix.

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In Winterberg angekommen geht es erst mal bergauf zur Ruhrquelle (von wegen „nur“ bergab), und dann, wie der Name des Weges vermuten lässt, einfach weiter durch das Ruhrtal. Während neben einem die Ruhr immer breiter wird, und sich von einem Rinnsal in den Fluss wandelt den wir hier „unten“ kennen, muss man eigentlich nur dem wirklich gut beschilderten Wegen folgen. Die Beschaffenheit der Wege ist durchgehend gut und lässt sich problemlos fahren, ist aber nicht nur Asphalt sondern auch viel Schotterwege und auch abschnittsweise Waldwege. Insgesamt ist der Weg wirklich schön. Bedingt durch die Eigenschaften der Landschaft (es ist ein Tal), lässt es sich natürlich nicht vermeiden auch mal an größeren Straßen fahren zu müssen, denn da Quetschen sich Bahn, Straßen und der Fluss durch, aber man wird immer wieder für solche Passagen entschädigt.

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Wer eine sportliche Herausforderung sucht, sei es mit dem Mountainbike oder dem Rennrad, wird damit wohl nicht zufrieden sein. Für das Mountainbike ist der Weg zu einfach, für das Rennrad sind da zu viele Streckenabschnitte nicht ausgebaut genug, aber mit dem Tourenbike kommt man da wunderbar zurecht. Und ich wollte ja auch keine sportliche Herausforderung, sondern einen Kurzurlaub.

Das Wetter war anfangs echt gnädig. Bewölkt, nicht zu kalt, und nur ab und an ein wenig Fisselregen. Bestes Radfahrwetter also – bis es nach etwa der Hälfte der Strecke richtig anfing zu regnen. Was erst mal gar nicht so schlimm war, ich wusste worauf ich mich einlasse, die Vorhersage hatte es ja vorher gesagt, und ich war mental drauf eingestellt. Nur als dann der Gegenwind einsetze und den Regen mit Schmackes ins Gesicht blies, war es gar nicht mehr so einfach die Stimmung oben zu halten.

Als weiteres Schmankerl hat sich dann heraus gestellt, dass der Mantel und der Schlauch meines Hinterrades ihre besten Zeiten auch schon hinter sich haben. Für die die es noch nicht wissen: eine porösen Mantel im strömenden Regen flicken ist gar nicht so einfach. Wenn man dabei Schutz unter einer Brücke sucht unter der zufällig auch ein Auto mit einem Hundeanhäger steht und der Hund darin völlig ausrastet und durchgehend bellt macht es das nicht unbedingt einfacher.

Irgendwie haben wir dann uns und auch unsere gute Stimmung bis nach Arnsberg bekommen. Der eigentliche Plan sah vor, dort etwas zu Abend zu essen und dann ein paar Kilometer abseits der Route auf einem Campingplatz zu übernachten. Doch durchgefroren, nass bis auf die Knochen und in Aussicht auf einen regendurchweichten, schlammigen Campingplatz war schnell klar: so ein Hotelzimmer mit warmer Dusche hat auch was. Die günstigen Zimmer waren natürlich alle Ausgebucht, aber was soll’s, ist ja nur für eine Nacht. Und Arnsberg ist zum Glück auf Radfahrer eingestellt, so dass wir weder im Restaurant noch im Hotel mit den dreckigen Taschen und Radfahrkleidung Probleme hatten, und die Räder über Nacht wegschließen gehört auch mit zum Standardangebot.

Am nächsten Morgen schien dann die Sonne, ich konnte noch mal in Ruhe das Hinterrad begutachten, und nach Kaffee und Frühstück ging es auch schon weiter.

Die zweite Etappe ist deutlich flacher, die allermeisten Höhenmeter (es müsste hier korrekt „Tiefenmeter“ heißen, weil bergab) liegen schon hinter einem. Da das Wetter ziemlich gut war sind natürlich auch die ganzen Schönwetterradler aus ihren Löchern gekrochen, und es wurde an manchen Stellen richtig voll. Aber schön war’s. Landschaft, Strecke, alles herrlich, und es gab auch schon erste Kirschen am Wegesrand als Wegzehrung.

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Viel zu schnell sind wir dann auch schon in Schwerte gelandet, wo wir den Ruhrtalradweg verlassen mussten, und mit kleinem Umweg über den Phoenixsee war der Urlaub auch schon zu ende.

Auch wenn die ganze Übung in erster Linie als Kurzurlaub gedacht war, insgeheim habe ich das natürlich auch als Übungslauf gesehen, wenn ich das ganze mal sportlicher angehen will. In mir ist die Zuversicht gewachsen, dass ich mit diesem Rad auch längere mehrtägige Touren mit schweren Gepäck, wenn das kein Kurzurlaub mehr ist, gut meistern kann. Allerdings werde ich dafür einen anderen Sattel brauchen, denn dieser war gegen Ende des zweiten Tages nicht mehr so angenehm. Und vorher kontrollieren, wie der Zustand von Mantel und Schlauch so ist.

Oberes Felderbach- und Deilbachtal bei Gennebreck

Eine kurze Wanderempfehlung: Oberes Felderbach- und Deilbachtal bei Gennebreck in der Elfringhauser Schweiz.

Letzten Freitag hat es mich auf diesen Weg verschlagen, und es hat sich mal wieder gezeigt dass auch kurz vor der Haustür wirklich schöne Landschaften und Touren zu finden sind. Wer das nicht nutzt ist selber schuld. Wir sind den Weg entgegen der bei wanderwege-nrw.de beschriebenen Richtung gegangen, was ich auch empfehlen würde. Dann hat man die Häuser und Siedlungen am Anfang und nicht am Ende, und muss sich erst nach etwa der Hälfte der Strecke entscheiden, ob man die längere oder die kürzere Route wählt. Meine Meinung nach lohnt die extra Schleife sich aber und sollte ruhig mitgegangen werden.

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Ruhrklippenlauf Mai 2016

Es gibt ja so Momente in denen man sich fragt „warum habe ich das nicht eher gemacht?“, und dieser Samstag war so einer, und darum gibt es jetzt eine Laufempfehlung von mir.

Dass es diesen Ruhrklippenlauf gibt ist mir zwar schon länger bekannt, nur konnte ich mich bisher nie aufraffen da auch mal dran teil zu nehmen. Es ist Samstags (der Tag nach Freitag), und dann auch noch früh, die Anreise ist nicht einfach, bla bla bla, Ausreden hatte ich immer viele.

Aber was soll ich sagen, die zählen jetzt nicht mehr. Wie sich heraus gestellt hat ist die Anreise auch ohne Auto garnicht so kompliziert und ist auch recht fix gemacht. Und da der Lauf so einen Spaß macht lohnt es sich wirklich auch einmal im Monat (oder vielleicht auch alle zwei Monate) Samstags mal früh auf zu stehen.

Von der Haltestelle Hacheney sind es etwa 10-15 Minuten per Rad zum Treffpunkt, allerdings geht es fast nur begauf, und ich werde beim nächsten mal dann doch lieber nicht das Fixie nehmen, gerade die letzte Steigung ist schon ordentlich, was vor so einem Lauf nicht unbedingt vorteilhaft ist. Alles in allem ist die Anreise aber wirklich kein großes Hindernis um an dem Lauf teil zu nehmen.

Nach kurzer Begrüßung durch einen der Veranstalter wurden auch schon die Gruppen eingeteilt und los ging es. Diesen Samstag waren relativ wenig Läufer anwesend, da Sonntag der Vivawest Marathon und Samstag Abend das Pokalfinale war, und so gab es nur zwei Gruppen, eine mit etwa 5:30/km und eine langsamere. Ich musste mich natürlich bei Gruppe 1 anschließen.

Die Strecke ist dann wirklich toll, auch im Ruhrgebiet kann man super Trails laufen mit nicht zu knapp Höhenmetern. Fast ausschließlich Waldwege, teilweise Singletrails, und nur ab und an mal eine Straße. Zwischendurch gibt es eine flache Erholungsphase am Hengsteysee entlang, an dessen Ende dann ein wirklich heftiger Anstieg wartet. Belohnt wird man mit einem Versorgungspunkt, der vom LT Bittermark organisiert wird. Kleine Spenden sind hier immer willkommen.

Nach kurzer Stärkung geht es also weiter hoch und runter durch den Wald, bis der Weg dann am Ende noch mal mit einer kurzen fiesen Steigung das letzte aus einem heraus holt. Am Treffpunkt wartet dann wieder der Verpflegungspunkt.

Wie gesagt, der Lauf ist eine absolute Empfehlung. ich würde eigentlich jedem raten hier eimal mit zu laufen. Allerdings ist die Strecke auch anspruchsvoll, für unerfahrene Läufer ist das nichts, auch die „langsame“ Gruppe mit 7:00/km, welche schon um 8:00 startet, muss die Steigungen und die 25km bewältigen, da sollte man schon ein wenig Erfahrung haben.

Ich habe auch was gelernt:

  • Auch wenn das kein Wettkampf ist, es geht schon ordentlich zur Sache. Carbloading am Tag vorher und gutes Frühstück müssen schon sein.
  • Mit dem Fixie da hin fahren ist eine doofe Idee.
  • Ich habe Spaß an sowas und kann das auch, ich muss aber auch noch Trainieren, das ist für mich jetzt noch keine normale Belastung die ich mal eben so absolviere wie sonst 20 flache km.
  • Ich brauche einen besseren (Trink-) Rucksack für genau solche (und vielleicht auch längere?) Läufe, dann kann ich das vielleicht auch mal alleine machen ohne Verpflegungspunkte.

Bilder habe ich keine gemacht, ich bin ja gelaufen, wer wissen will wie es da aussieht muss eben selber mal teilnehmen. Wir sehen uns dann da.

Rheinsteig: Königswinter – Linz

Zu Beginn der Trailrunning Saison bin ich einfach mal Raus und ein Stückchen Trail gelaufen. Ein Zeitlimit habe ich mir nicht gesetzt, wollte mich aber schon deutlich vom Wandern abgrenzen, und wo es geht auch laufen. Aber gemütlich.

Die Etappe Königswinter – Linz hat sich hier angeboten, weil sie als „geeignet für Speedhiking“ beworben wurde, der Umfang etwa dem entspricht was ich mir vorgenommen habe, und die Anreise zeitlich auch absolut im Rahmen liegt. Und wie der Zufall es so will, am Ende hat sich dann raus gestellt dass die Etappe auch noch wunderschön ist.

Also früh morgens raus mit leichtem Gepäck und mit der Bahn los. In Königswinter ist der Zugang zum Rheinsteig direkt am Bahnhof ausgeschildert und quasi nicht zu übersehen. Über die komplette Etappe ist die Beschilderung auch wirklich vorbildlich, wenn mal 3-4 Bäume keine Markierung ist kann man sich fast sicher sein dass man sich verlaufen hat. Trotzdem war ich schon froh auch das Handy mit der Karte dabei zu haben, denn im Laufschritt kann man schon mal eine Abzweigung übersehen, was mir natürlich direkt am Anfang auch passiert ist und ich erst mal in die falsche Richtung gelaufen bin. Habe ich aber zum Glück dann sehr schnell bemerkt.

Meine Bestrebungen das ganze im Laufschritt zu absolvieren wurden direkt am Anfang nachhaltig gebremst, denn der Wald in den man da einbiegt ist einfach wunderschön; viel zu schön um da einfach durch zu rennen. Es war noch recht früh, in der Nacht hatte es geregnet, die Sonne fing gerade erst an alles wieder zu trockenen, der Waldboden war noch feucht, und es lag so ein leichter Nebel in der Luft, einer Luft die herrlich nach Wald und Wiese roch. Und dazu dann noch die Vögel und das restliche Getier, welches sich wohl noch unbeobachtet gefühlt hat und einen mords Radau veranstaltete. Herr-lich!

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Ich bin also erst mal in Ruhe gewandert und habe die Stimmung und die Atmosphäre in mich eingezogen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.

Irgendwann bin ich dann doch mit dem Laufen angefangen, aber viel gemütlicher und mit viel mehr Gehpausen als ich mir das vorgenommen hatte.

Der Weg selber ist schön abwechslungsreich. Anspruchsvolle Singletrails, teilweise mit wirklich knackigen Steigungen, schöne Waldwege, immer wieder mit Panoramablick auf den Rhein, aber teilweise auch tief im Wald, und an Wiesen und auch mal einer Ortschaft vorbei. Straßen sieht man ganz selten, und auch geteerten oder gepflasterten Wegen muss man nur selten folgen. Ich bin, wie schon gesagt, wirklich begeistert von der Strecke. Die 35km mit 1500 Höhenmetern habe ich zu etwa 40% im Laufschritt absolviert, rechnet man die Steigen wo ich nur wirklich nicht laufen könnte dazu habe ich etwa die Hälfte als „Trailrunner“ absolviert, die andere Hälfte wandernd bzw „speedhikend“, und so bin ich am Ende auf knapp 5 Stunden in Bewegung gekommen. Ich habe mich aber zwischendurch auch einfach mal ne halbe Stunde hingelegt.

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Ein paar Sachen habe ich gelernt:

  • Das Handy mit der Navigation hinten im Rucksack zu haben ist sehr nervig, aber leider hatte ich keine Tasche wo es nicht raus gefallen wäre, die aber ständig griffbereit ist. Da muss ich dran arbeiten. Und dadurch habe ich natürlich deutlich weniger und „ungezielter“ Fotos gemacht.
  • Ich brauche doch mehr Wasser. Ich hatte sehr knapp gepackt um Gewicht zu sparen, und nur die nötigste Verpflegung, aber das Wasser hätte mehr seien können. Hätte ich nicht zwischendurch auffüllen können hätte ich um einiges länger gebraucht.
  • Bananen FTW! Ich hatte Brot und Bananen als Verpflegung, und die Bananen haben mir einen deutlich größeren Energieschub gegeben.
  • Viel mehr als die Beine, die auch jetzt am Tag danach kaum Probleme machen (kaum, nicht keine 😉 ), merke ich es in den Schultern, die durch das Gewicht des Rucksacks beim Laufen schon gut beansprucht wurden.
  • Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Trails! Machen! Einfach! Spaß! Period!

Eine persönliche Anmerkung noch zum Schluss: Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich denn so viel Trainieren würde, warum ich immer wieder laufen gehe. Genau darum! Durch das Training bin ich jetzt in der Lage, einfach mal so 35 km auf und ab durch den Wald zu laufen, am Tag nach einer 60km Radtour, und es zu genießen. Wenn ich bei (fast) jedem Schritt im Wald und die Berge hoch denke wie schön das ist, was für einen Spaß mir das macht, und vor allem wie leicht mir das fällt – dann hat sich jeder Muskelkater und jedes Intervalltraining bei dem ich völlig am Ende war gelohnt. Denn Spaß daran zu haben durch den Wald zu laufen, das ist Lebensfreude pur. Und so abgedroschen es auch klingt, ich bin froh und dankbar und ich trainiere dafür, dass mein Körper kein Gefängnis ist in dem ich gefangen bin, sondern dass ich die Sachen machen kann die ich möchte.

Oder wie es auch heißt:

I do not workout to add days to my life, I workout to add life to my days.
In diesem Sinne – Train hard, race easy!
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(meine Trailschuhe sind mittlerweile übrigens ganz schön ramponiert)

Ausfahrt: Dortmund – Wetter – Dortmund mit dem Singlespeed

Erster Mai, Fahrradtour! Anstatt mit dem Bollerwagen voller Bier durch die Gegen zu ziehen, habe ich meinem neuen Singlespeed mal eine schöne Ausfahrt gegönnt durch den Dortmunder Süden gegönnt, inklusive des Aufstieges zur Syburg und Austesten der Offroadeignung beim Abstieg. Und auch wenn das Rad eher ein Stadtbewohner ist hat das wirklich wunderbar funktioniert

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Zwischendurch haben wir uns natürlich auch ein Bierchen gegönnt, sind das so im allgemeinen aber eher sportlich angegangen. Und natürlich ist es eine Binsenweisheit, aber hier im Ruhrgebiet muss echt man nur zweimal um die Ecke, und schon ist man im Grünen.